Rückblick auf 2016, Aussichten für 2017

Was bringt ein neues Jahr? Mit Glück und Verstand das, was du möglich machst. Ein Interview mit der Diso Geschäftsleitung.

Daniel Senften (CEO), Peter Vögeli (CFO) und Daniel Meienberg (CSO) lassen das vergangene Jahr Revue passieren und erörtern die Aussichten für 2017.

Herr Meienberg, welche Rückmeldungen erhielten Sie zu Ihrer Cloud-Initiative?

Im Gespräch mit unseren Kunden konnte ich immer wieder feststellen, dass sie das Thema Cloud beschäftigt. Ob nun als Desktop, als Plattform oder als Datenbank-Lösung. Dabei erwarten die Kunden nicht nur eine state-of-the-art Cloud-Technologie, sondern auch professionellen Service und absolute Zuverlässigkeit von ihrem Cloud-Dienstleister. Dass die Diso AG genau dies liefern kann, bestätigt uns unter anderem das medizinische Dienstleistungsunternehmen Axonlab, welches wir letztes Jahr als Cloud-Kunden gewinnen konnten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch das Thema Managed Services. Welchem Partner traut man den kompletten Betrieb, die Verwaltung der Systeme und weiterführende Beratung zu? Nur die wenigsten Unternehmen vertrauen auf die eigenen Kompetenzen, sondern setzen vielmehr auf das Expertenwissen und die praktische Erfahrungen externer Dienstleister.

Herr Senften, Sie bieten den virtuellen Desktop in einem E-Shop an?

Ja, das stimmt! Um den Kunden den Kauf des virtuellen Arbeitsplatzes zu erleichtern, bieten wir diesen in unserem Shop an. Jeder, der einen professionellen, virtuellen Desktop mieten möchte, findet dort 4 verschiedene Angebote. Diese können jederzeit erweitert werden. Auch die firmen- oder branchenspezifische Software des Kunden kann hinzugefügt werden. Zudem wird eine saubere Integration in einem Projekt gleich umgesetzt.

Herr Meienberg, welches sind Ihre Unternehmensschwerpunkte für 2017?

Wir sind seit 20 Jahren ein IT-Service-Unternehmen, das Software entwickelt. Unsere Kunden profitieren von unseren engagierten Backend-Spezialisten, die sich um die Entwicklung, den Betrieb und die Optimierung von Datenbanken kümmern. Des Weiteren bieten wir unseren Kunden Dienstleistungen im Bereich von modernen Frontend-Lösungen an. Als Business-Logik setzen wir auf die bewährte Java-Technologie.
Diese Kernkompetenzen werden wir neben dem wachsenden Cloud-Angebot auch in 2017 weiter vertiefen und aktiv branchenübergreifend am Schweizer Markt anbieten.

Herr Meienberg, können Sie hierzu ein Beispiel nennen? 

Bei unserem Bestandskunden OTTO’S kümmern wir uns um den Betrieb der Datenbanken und Applikationen. Wir koordinieren die Wartungs- und Entwicklungsaufgaben. Darüber hinaus programmieren wir Erweiterungen in die bestehenden Systeme.
Basierend auf unserem langjährigen Datenbank-Know-how und dem Wissen über automatische Prozesse, bieten wir unseren Kunden seit geraumer Zeit auch Cloud-Lösungen an.

Herr Meienberg, im Bereich Cloud setzten Sie vermehrt auf Partner?

Ja, genau, das ist die Stossrichtung für 2017. Wir werden mit namhaften Partnern, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert haben, erweiterte Lösungen anbieten, bis hin zum Fulfillment vor Ort.

Herr Senften, welche Ereignisse aus Ihrem angestammten Unternehmens-Portfolio möchten Sie für 2016 hervorheben?

Zuerst möchte ich unsere strategische Partnerschaft mit Die Schweizerische Post erwähnen. Vor kurzem haben wir diesen Status erreicht. Ich freue mich sehr darüber, denn das zeigt, dass unsere Mitarbeiter aussergewöhnliche Leistungen vollbringen. Bei verschiedenen Bundesämtern entwicklen wir Frontends (Java/Angular) oder Software. Unser DevOps-Team wurde unter anderem auch deshalb mit jungen und engagierten MitarbeiterInnen ergänzt. Der DevOps-Ansatz kristallisiert sich nicht nur für uns sondern auch für viele andere Firmen als ein immens wichtiges Thema heraus. Es erhöht die Transparenz und die Nachvollziehbarkeit von Software-Entwicklung und beschleunigt die Time-to-Market.

Herr Meienberg, wie gross ist die Diso heute?

Wir haben dieses Jahr aufgestockt und sind bereits bei 36 MitarbeiterInnen. Um den eigenen Nachwuchs sicher zu stellen, werden wir ab August erstmals Lehrlinge ausbilden.
Junge, neue MitarbeiterInnen konnten wir an Bord holen, aber auch Experten wie Lothar Flatz und Stephan Frey zurückgewinnen. Stefan Berner hat im letzten Jahr sein erstes Buch, Informationsmodellierung, herausgebracht. Unsere Experten sind heiss begehrt und dazu zähle ich auch Herrn Senften, der firmeninterne Java-Kurse zur Zertifizierungsvorbereitung gibt.

Herr Vögeli, Sie feiern dieses Jahr Ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. Welches sind die wichtigsten Höhepunkte seit der Unternehmensgründung?

Die Diso wurde am 1.1.1996 gegründet mit dem Ziel, Oracle Datenbanklizenzen zu verkaufen. Bereits 2 Jahre später erweiterten wir das Angebot um Engineering-Dienstleistungen. In 2002 schlossen wir den ersten Vertrag ab, der die 1 Million Schweizer Franken Grenze überschritt. Aus den 3 Mitarbeitern von damals sind heute 35 geworden. Bei Kunden aus der Gründungszeit betreuen wir heute noch wichtige Projekte. Zu guter Letzt möchte ich noch die 51% Beteiligung der micData AG Ende 2014 erwähnen. Diese Beteiligung ermöglichte uns den nächsten Wachstumsschritt.

Herr Vögeli, wie sieht Ihre Tätigkeit als Geschäftsleitungsmitglied aus?

In 2010 habe ich die Geschäftsführung meinem Kollegen Daniel Senften übergeben und 2015 verjüngten wir die Geschäftsführung mit Daniel Meienberg. Diesen Verjüngungsprozess werden wir in den kommenden Jahren weiter vorantreiben.
Heute besteht meine Tätigkeit, neben meiner Funktion des CFO’s, vor allem darin, beim Kunden meine Vielseitigkeit als Entwickler, Projektleiter, Architekt und auch zum Teil in der Akquisition von neuen Projekten umzusetzen. Engineering ist für mich immer noch ein sehr spannendes Thema. Wir erschaffen immer wieder Neues und treiben Innovation voran, um den Kunden bei den fortschreitenden Anforderungen zu unterstützen.

Herr Vögeli, was macht Ihrer Meinung nach die Diso aus?

Für uns ist es wichtig, dass unsere MitarbeiterInnen nicht zur Arbeit gehen, sondern „in die Diso“. Der persönliche Kontakt zwischen und mit den Mitarbeitern ist uns sehr wichtig. Der Erfolgsfaktor der Diso liegt darin, dass wir Experten auf unserem Gebiet sind und eine wertvolle zwischenmenschliche Kommunikation pflegen. Wir setzen hohes Vertrauen in unsere Mitarbeiter und übergeben ihnen Verantwortung. Bei uns hat jeder MitarbeiterIn einen eigenen Arbeitsplatz. Auch Berater/innen, die vor Ort beim Kunden sind. Es ist den Mitarbeitern und der Unternehmensstrategie zu verdanken, dass wir heute ein erfolgreiches Entwicklungs-, Beratungs- und Cloud-Unternehmen sind.

Das Interview führte Frau Ursula Moonen, Sales & Marketing der Diso AG. Die Bildrechte am Titelbild liegen bei Frau Ursula Moonen.

Die Diso Geschäftsleitung mit Peter Vögeli, Daniel Senften und Daniel Meienberg
Von links nach rechts: Peter Vögeli (CFO), Daniel Senften (CEO) und Daniel Meienberg (CSO)

Diso AG – Der Daten- und Cloud-Experte

Die Diso AG ist ein renommierter IT-Dienstleister und langjähriger Oracle-Vertriebspartner in der Schweiz mit Schwerpunkten in den Bereichen Datenbanken und Cloud-Lösungen. Diso bietet ihren Kunden beispielsweise die Oracle Plattform as a Service-Lösung und die dazugehörige Datenmigration an. Kunden profitieren des Weiteren vom Komplettlösungsangebot im Sinne von Planung, Integration, Support inklusive Betrieb und Überwachung von IT-Infrastrukturen und Datenbanksystemen.
Im Bereich Software-Engineering entwickelt Diso massgeschneiderte IT und Software-Lösungen für unternehmensspezifische Anwendungen, wann immer sinnvoll mit einem mobile-first Ansatz. Zudem ist Diso Spezialist wenn es um die Software-basierte Optimierung von Performance geht. Auf die Kompetenz des traditionsreichen IT-Dienstleisters und Mittelständlers vertrauen bereits namhafte Kunden aus den Schwerpunktbranchen Banken, Versicherungen Detailhandel und öffentliche Verwaltung.
Die Diso designt wandlungsfähige IT-Systeme, entwickelt massgeschneiderte Software und ermöglicht die performante Verwendung und Auswertung von Informationen.