Teil 5: Wahrheiten über Ihre IT, die Sie gar nicht hören wollen: Persönliches Engagement

Einleitung

In der Artikelserie „Wahrheiten über Ihre IT, die Sie gar nicht hören wollen.“ werden in einer lockeren Sequenz Themen erörtert, die nicht das beste Licht auf unsere Branche werfen.

Das heutige Motto ist:

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer“. (Antoine de Saint-Exupéry)

Der Autor Stefan Berner ist Software-Architekt, Modellierungsspezialist und Oracle-Teacher mit über 20 Jahre Oracle Erfahrung in Entwurf, Pflege und Programmierung (SQL, PL/SQL, Apex, Forms, Reports). Er antwortet gerne auf Kommentare im Anschluss des Artikels oder via Email.

Das Problem

Projekte haben mit Menschen zu tun. Nutzende, Auftraggebende, Entwickelnde, Projektleitende. Es braucht die gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten um ein Projekt erfolgreich zu machen. Qualität wird erschaffen, sie lässt sich nicht administrieren!

Damit ein Team gut zusammenarbeitet, braucht es mehrere Faktoren wie Arbeitsbedingungen, „Chemie“ zwischen den Team-Mitgliedern, Teamgeist etc.

Ein wichtiger Faktor ist meiner Ansicht nach das persönliche Engagement möglichst vieler beteiligter Personen. Ein Softwareprojekt kann nur gut gehen, wenn sich einige mit Herzblut dafür engagieren.

Die Ursache

In einer typischen Projektplanung läuft zu viel über messbare Ressourcen und technische Details.

> Wer ist der billigste Anbieter

> Wer kann am schnellsten liefern?

> Welche Programmierumgebung ist die beste?

> Welches Datenbanksystem ist am günstigsten?

Es ist schwieriger zu prüfen, ob die Leute geeignet sind (siehe Teil 4 dieser Artikelserie) und mit welcher Einstellung sie die Aufgaben wahrnehmen. Leute die ihren Job nur ausführen weil sie dafür bezahlt sind, Leute die möglicherweise unter Margendruck nur die Minimalleistung erbringen (dürfen) sind bestenfalls als Hilfskräfte für klar definierte Aufgaben einsetzbar. Sie sind nicht die Leute die den Karren aus dem Dreck ziehen, die das Projekt zum Erfolg führen.

Es gibt zu viele Leute die sich dem Auftrag statt der Aufgabe verpflichtet fühlen.

Persönliches Engagement ist nicht mit Ehrgeiz zu verwechseln. Wer ein erfolgreiches Grossprojekt braucht um die eigene Karriere zu fördern, ist die falsche Person. Die Motivation muss sein: „ich will etwas Gutes, Brauchbares, Nützliches schaffen“.

Die Lösung

Jedes Projekt braucht mindestens einen Macher, eine Macherin. Jemanden, der oder die

> …für das Projekt (ein-)steht.

> …mit persönlichem Engagement das Projekt zum Erfolg führt.

> …von allen Beteiligten im Projekt XY als Misses-XY oder Mister-XY erkannt wird.

> …das Projekt persönlich nimmt, den eigenen Ruf daran hängt und ehrlich glaubt, dass der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt.

Es ist nicht entscheidend, in welcher Rolle diese Person im Projekt mitmacht. Mit Vorteil hat sie Einsitz in einem Steuerungsgremium (Projektausschuss, Projektleitung, Architektur-Board, etc.). Es kann jemand aus dem Management, aus dem Fachbereich oder aus der IT-Truppe sein. Am besten ist ein Projekt bedient, wenn aus jedem Bereich jemand persönlich engagiert ist.

Diese Person wird persönlich darüber wachen, dass erfolgsgefährdende Massnahmen abgewendet werden. Sie wird dafür sorgen, dass notwendige Qualitätsvorgaben befolgt werden. Sie wird sich gegen politische und budgetäre Restriktionen zur Wehr setzen. Nicht weil es ihre Pflicht ist, weil sie will, dass das Projekt ein Erfolg wird.

Sie wollen qualitativ gute Software?

> Starten Sie kein Projekt ohne Mister-XY oder Missis-XY. Jemand der oder die das Projekt als persönliche Herausforderung übernimmt.

> Bevorzugen Sie engagierte Leute vor spezialisierten oder billigen Leuten.

> Sorgen Sie dafür, dass auf allen Ebenen (Management, Fachbereich, IT-Erstellung, IT-Betrieb) jemand ist, der oder die dieses Projekt nicht bloss als „weitere Aufgabe“ betrachtet.

Wie die Diso AG Sie hierzu unterstützen kann

> Engagierte IT Projektleitung oder Projektarchitektur

> Teambildungs- und Kommunikationsworkshops organisieren

> Sparringpartner für Business Analysten und Projektleitung

> Passionierte Mitarbeiter: Andreas Stotzer zu Elasticsearch


Rückfragen

> Für Fragen zum Artikel: Stefan Berner – sberner@diso.ch

> Für Fragen rund um die Diso AG Dienstleistungen an unsere Beratung: beratung@diso.ch 

Diso AG – Der Daten- und Cloud-Experte

Die Diso AG ist ein renommierter IT-Dienstleister und langjähriger Oracle-Vertriebspartner in der Schweiz mit Schwerpunkten in den Bereichen Datenbanken und Cloud-Lösungen. Diso bietet ihren Kunden beispielsweise die Oracle Plattform as a Service-Lösung und die dazugehörige Datenmigration an. Kunden profitieren des Weiteren vom Komplettlösungsangebot im Sinne von Planung, Integration, Support inklusive Betrieb und Überwachung von IT-Infrastrukturen und Datenbanksystemen.

Im Bereich Software-Engineering entwickelt Diso massgeschneiderte IT und Software-Lösungen für unternehmensspezifische Anwendungen, wann immer sinnvoll mit einem mobile-first Ansatz. Zudem ist Diso Spezialist wenn es um die Software-basierte Optimierung von Performance geht. Auf die Kompetenz des traditionsreichen IT-Dienstleisters und Mittelständlers vertrauen bereits namhafte Kunden aus den Schwerpunktbranchen Banken, Versicherungen Detailhandel und öffentliche Verwaltung.

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