Entwicklung – Von der Idee bis zum „Go-Live“

Ein Artikel von Jasmin Fluri, Consultant, Diso AG

Jeder Anfang einer Software beginnt mit einer Idee! Entweder vom Kunden oder von den Entwickler-Teams. Jedoch hat nicht jede Idee das Potenzial zu einem Produkt. Welche Ideen schaffen es bis zur Umsetzung und wie werden sie entwickelt?

Am Anfang die Idee

Jeder Entwicklungszyklus beginnt mit einer Idee. Bei einer bestehenden Software kann dies eine Erweiterung sein oder eine Anpassung. Bei noch nicht bestehender Software kann diese Idee aus einem Bedürfnis des Kunden entstehen.
Da wir aber gewährleisten wollen, dass Softwareentwicklung immer den Nutzen verfolgt und einen Mehrwert für den Kunden generieren soll, testen wir die Idee vor der Umsetzung auf die folgenden Punkte:

  • Löst die Idee ein wirkliches Problem des Kunden?

  • Deckt die Idee das gesamte Problem ab oder nur einen Teil?

  • Gibt es keine Standardprodukte, welche das Problem auf einfache Art und Weise lösen?

Nur wenn alle Fragen mit „Ja“ beantwortet werden können, ist die Idee reif für die Planung und leitet den Entwicklungsprozess ein!

Bild: Der Diso DevOps Prozess deckt den gesamten Lifecycle des Produktes ab: Von der Idee bis zu Go-Live!

Planung in kurzen Zyklen

Die Planung ist ein wichtiger Entscheidungspunkt im Entwicklungsprozess. Zusammen mit dem Kunden werden die einzelnen Anforderungen aufgenommen und daraus Entwicklungsaufgaben definiert. Wichtige Elemente werden priorisiert, unwichtige noch nicht betrachtet. Diese Priorisierung ermöglicht die schnelle Umsetzung eines Minimalproduktes, welches der Kunde schon sehr rasch verwenden kann.

Entwicklung – Vom Minimalprodukt zur fertigen Applikation

Um das Minimalprodukt schnell voranzutreiben, werden in den ersten Entwicklungszyklen die wichtigsten und kritischsten Elemente entwickelt. Ein Entwicklungszyklus dauert zwischen 2 und 4 Wochen und liefert  dem Kunden dank der Delivery Pipeline (automatisierter Build, Test, Release und Deploy) schon ab der ersten Iteration ein Produkt, zu welchem er Feedback an das Entwicklerteam geben kann.

Dank Feedback zur Ideallösung

Das Feedback des Kunden ist der primäre Input für die nächste Iteration. Das Feedback hilft dem Entwicklerteam zu sehen, ob sie auf dem richtigen Weg sind und die Anforderungen des Kunden korrekt verstanden und implementiert haben. Gibt es Abweichungen, werden diese direkt in der nächsten Iteration angepasst. So ist eine kontinuierliche Verbesserung der entwickelten Software sowie des gesamten Entwicklungsprozesses gewährleistet und der Kunde erhält die Kompetenz, von Anfang an sein Produkt hinsichtlich der Funktionsqualität zu bewerten.

Diso AG – Der Schweizer Daten- und Cloud-Experte

Die Diso AG ist ein renommierter IT-Dienstleister und langjähriger Oracle-Vertriebspartner in der Schweiz mit Schwerpunkten in den Bereichen Datenbanken und Cloud-Lösungen. Diso bietet ihren Kunden beispielsweise die Oracle Plattform as a Service-Lösung und die dazugehörige Datenmigration an. Kunden profitieren des Weiteren vom Komplettlösungsangebot im Sinne von Planung, Integration, Support inklusive Betrieb und Überwachung von IT-Infrastrukturen und Datenbanksystemen.
Im Bereich Software-Engineering entwickelt Diso massgeschneiderte IT und Software-Lösungen für unternehmensspezifische Anwendungen, wann immer sinnvoll mit einem mobile-first Ansatz. Zudem ist Diso Spezialist wenn es um die Software-basierte Optimierung von Performance geht. Auf die Kompetenz des traditionsreichen IT-Dienstleisters und Mittelständlers vertrauen bereits namhafte Kunden aus den Schwerpunktbranchen Banken, Versicherungen Detailhandel und öffentliche Verwaltung.
Die Diso designt wandlungsfähige IT-Systeme, entwickelt massgeschneiderte Software und ermöglicht die performante Verwendung und Auswertung von Informationen.

Über den Autor:

Jasmin Fluri arbeitet bei der Diso AG als Database Consultant im Bereich Big Data, Data Mining, Oracle und DevOps. Während ihres Bachelorstudiums in Wirtschaftsinformatik an der Berner Fachhochschule mit Vertiefung in eBusiness & eGovernment setzte sie sich umfassend mit dem Thema DevOps und den automatisierten Prozessen in der Softwareentwicklung auseinander. Hierfür erhielt sie 2016 den Ehrenpreis für die beste Bachelor-Thesis. Seit einem Jahr unterrichtet sie unter anderem für die Diso AG als Lehrbeauftragte an der Fachhochschule Nordwestschweiz im Studiengang Informatik die Module Software Construction und Code Review.